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Dienstag, 7. August 2007

Plastic City. Maybe

Hindus gehen von der Vorstellung aus, dass das Sein einem sich immer wiederholendem Ablauf von Werden und Vergehen ausgesetzt ist. Daraus entsteht Bewegung, Fortschritt und Erneuerung. Nun hat sich die Bestimmung hinter den Standort verschoben. Nach „Maybe. Plastic City“ - nun „Plastic City. Maybe“. Der Atem einer neuen Generation mischt sich mit dem Atem der Vergangenheit und haucht dem kommenden neuen Zeitalter Bewegung ein. In den Köpfen der Generationen entstanden neue Plätze, Formen, Parks, Häuser und Bilder. Ein Zusammenspiel von Reife und naiver Intuition. Wenn „Maybe. Plastic City“ das Zeitalter des Neuanfangs war, dann ist „Plastic City. Maybe“ das Sein, das Dokument der Epoche zwischen Werden und Vergehen. Auf „Plastic City. Maybe.“ treffen sich mittlerweile Künstler von fünf Kontinenten. Die Stadt ist gewachsen, internationaler. Neben den bekannten und erfolgreichen Bewohnern wie "The Timewriter", "Terry Lee Brown Junior" oder "The Mulder" tummeln sich in den Bars der Stadt viele neue interessante Gesichter. Zum Beispiel der gebürtige Brasilianer Gui Boratto, der wie der Portugiese Luis Novo (aka Bioground) 2005 erstmals auf Plastic City seine Tracks veröffentlichte. Mit ihnen fluten noch ein paar mehr warme Sonnenstrahlen über die Straßen und Plätze der Stadt. Das Thermometer steigt! So sind mittlerweile vier „Plastic City“ Zeitalter in der bewährten Tradition des Labels auf dem Weg, in ihren Produktionen den Sound von „House Music“ neu zu definieren, ihn zu prägen und weiterzuentwickeln. Das Album vereint ausnahmslos neue und exklusive Tracks u.a. von Soda Inc., Bioground, The Kelly Project, The Timewriter, Morgan Page, Terry Lee Brown Junior, Pete Moss, Babak Shayan, The Mulder und Jean Thibault. Gemixt wurde die CD von Babak Shayan. „Plastic City. Maybe“ ist das Sein, zwischen Werden und Vergehen. Das Dokument, wie in der Kunst so etwas wie Bewegung, Fortschritt und Erneuerung entsteht.

Terry´s Café 8

Sucht man im Internet nach Terry´s Café, so sind sich die House-Fans einig: Terry Lee Browns Mix-Compilation-Serie gilt als eine der Besten im Genre überhaupt. Und während der achte Teil des Films "Eis am Stiel" nur noch Schulterzucken hervorrief, ist die achte Ausgabe von Terry´s Café eher die hervorragend gereifte James Bond-Serien Variante, liebevoll gerührt und nicht wie andere ausgelutschte Compilation-Serien lustlos geschüttelt. Auswahl und Mix sind bei Terry Lee Brown Jr. Immer auf höchstem Niveau. Die Philosophie der Serie ist einfach: Terry´s Café 8 zeigt wieder einmal die flexible Bandbreite von House-Musik ohne Schubladendenken. Die CD passt in alle denkbaren Situationen, schlängelt sich elegant durch alle Höhen und Tiefen des Tages. Musik in Wellenbewegungen, nicht nur für die Prime-Time im Club, sondern auch geeignet zum Autofahren oder für eine ruhige Stunde im Wohnzimmer. Seit Jahren ist Terry Lee Brown Jr., alias Norman Feller, ein fester Bestandteil der Creme internationaler House Produzenten. Er begann 1989 als DJ, produzierte unter diversen Pseudonymen diverse Alben und Compilations und prägte das Subgenre Tech-House wie kein anderer. Seine Arbeiten als Produzent und DJ stecken voller Liebe und Leidenschaft zur Musik. Seine Fans bezeichnen seinen Stil liebevoll als "Terry-Schliff", der sich auf Terry´s Café 8 wieder unwiderstehlich durch den Mix zieht. Zu den herausragenden Künstlern, die Terry Lee Brown Jr. wie immer sorgfältig ausgewählt und auf Terry´s Cafe 8 in Szene gesetzt hat, zählen Acts wie Swayzak, Robert Babicz, Kraak&Smaak und natürlich darf The Timewriter nicht fehlen. Am Ende der wunderbaren Compilation rundet ein neuer unreleased Track von Terry Lee Brown Jr. "Time Out" das Bonbon als Outro ab.

Play. Plastic City, mixed by The Mulder

Zeit für einen Umschwung: ” Plastic City. Maybe.”, mutiert, wird zu “Play. Plastic City.”, bevor sie komplett verschwindet. Eine alte Ära geht zuende, eine neue Ära, von einer neuen Generation heraufbeschworen, bricht an: “Imagination of The Shape”. Plastic City erfindet sich selbst neu, in dem es alternative Realitäten erträumt – immer wieder und wieder, eine nach der anderen. Zeit für ein Resümee: Die Macher der Hauptstadt des Qualitäts-Techouse, die sich konstant verändert, wächst, verlagert, vergrößert und restrukturiert, betreten futuristische Territorien, in dem sie sich die feinsten Momente ihrer Gegenwart ins Gedächtnis rufen, bevor sie in die Zukunft starten: Die Compilation "Play. Plastic City" wird das letzte Relikt sein, das den gegenwärtigen Zustand widerspiegelt, bevor eine Umwandlung in einen neuen Modus, ein neues Zeitalter stattfindet: "Imagination of the Shape". "Play. Plastic City." fängt den Status Quo des Jetzt und Hier perfekt ein, was sich auch im Coverartwork reflektiert - Memorykarten, die, symbolisch wie Puzzlestücke, die ihren Platz gefunden haben, an vergangene Cover erinnern. Erneut platziert sich die City genau im Epizentrum der internationalen Bewegung, die viele Gesichter hat, alte und junge, neue und etablierte. Vier Dimensionen in einer Compact Disk verschmelzend (das brandneue Material wird auch im 3 LP- und mp3-Format erhältlich sein), pickt Jon Silva alias The Mulder, der in den letzten Zyklen unabgemeldet abwesend war und nun wieder in Erscheinung tritt, um den Output der Künstler von Plastic City in einer zeitgegenwärtigen Form zu präsentieren, das frischeste und neueste, direkt aus der City kommende Material, und macht die Stadt somit – erneut – zum absoluten Hotspot, wenn es darum geht, Housesound zu reetablieren und definieren. Tracks kommen von etablierten Plastic-City-Artists The Timewriter, Get Fucked, Soda Inc., G-Pal, E.B.E., Babak Shayan und Terry Lee Brown Junior und von Newcomern wie z.B. Forteba, dessen Track ein echtes Highlight dieses Epic darstellt. Stolz führt The Mulder den Hörer in die neuen und renovierten Distrikte der Stadt, ohne sich jemals auf schwammigen Boden zu begeben. “Play. Plastic City.” ist ein künstlerisches Statement, das Fortschritt und Innovation dokumentiert, oder ein Dokument, das künstlerische Erneuerung reflektiert. Keiner weiß es so genau. Alles in allem genau das, was man von einer Stadt erwarten würde, von der man noch nicht einmal weiß, ob sie wirklich existiert. Ein Ort in Zeit und Raum, wo Intuition auf Erfahrung trifft, Neues Altes ersetzt und Altes Neues ermöglicht, der zeitlose Zustand von Reife und Unendlichkeit, aus transparentem Plastik gefertigt: “Imagination of the Shape” kommt.

Terry´s Café 9, mixed by Terry Lee Brown Junior

Die Sonne geht unter und taucht die Plastic City in sanfte Rosa- und Orangetöne. Zeit, durch die dunstigen Straßen zu wandern, um in Terry’s Café zu feiern – der Ort, wo man sich zu zeitlosen, in einem mondänen Setting präsentierten Housegrooves lockerschwingt. EIn Ort, wo Außergewöhnliches passiert: Bereits zum neunten Mal läd Plastic-City-Mastermind Terry Lee Brown Junior aufgeschlossene, multifacettierte Houselover ein, seiner musikalischen Queste beizuwohnen. In dem er das Beste, das Plastic City in der letzten Zeit hervorgebracht hat, mit den groovigsten Releases, die gerade die Runde machen, verschmilzt, vollbringt der renommierte DJ und Produzent das Kunststück, eine nahtlose Reise freudenvoller, funkensprühender Housemusik zusammenzumixen. Ein entspannter Mindtrip, der nicht nur äußerst tanzbar ist, sondern auch diesen luftigen Easylistening-Vibe innehat, der die Serie Terry’s Café so erfolgreich macht. Die neunte Folge ist, wie seine Vorgänger, eine perfekt austarierte Mixtur von formulaischen Grooves und frischen Vibes, da das Spektrum des ausgewählten Materials von Tracks bekannter Produzenten und etablierter Artists wie Kerry Chandler, Tom Middleton und natürlich Terry Lee Brown Junior selbst bis zu einer Auswahl von Produktionen junger Newcomer und neuen Talenten wie Forteba und Gui Boratto, die dank ihres aufregenden Sounds von sich reden lassen, reicht. Und wer wäre ein besserer Kandidat, um all diese Sounds aufzutischen als Terry Lee Brown Junior selbst. Ein Mann mit Vision, der die Lücke zwischen Qualitäts-Deephouse mit Seele und eingängigen Sounds, die bewegen, mit einer Nonchalance, die Hörer und Kritiker den Atem verschlägt schliesst. Sein atemlose Mix in CD-Länge, der deep, funky, eklektische und seelenschmeichelnde Sounds vereint, spricht für sich. Mach dich locker... in Terry’s Café.

Terry Lee Brown Junior - Brother For Real (limited 10 years jubilee edition)

Das Debüt Album von Terry Lee Brown Junior erschien im Sommer 1996 and wurde zum Dauerbrenner bei DJs auf dem ganzen Erdball. Wer auf Deep House mit feinsinnigen Techno Elementen steht, bei dem sollte dieses Album in der Sammlung nicht fehlen. Gepriesen von Leuten wie Doc Martin, Carl Cox, Marshall Jefferson, Mark Farina und Terry Francis ist es kein Wunder, dass Terry die "Club Kids CD Sammlungen" infiltrierte. Im jahre 2006 wird nun das Album als limitierte spezial 10 Jahres Jubiläums Edition mit einem exklusiven "Reconstructed" Bonustrack von Terry’s House veröffentlicht.

Soda Inc. - Inner Vision

Wenn es in den letzten zwei Jahren so etwas wie einen übergreifenden Trend im Feld der elektronischen Tanzmusik gab, dann ist es die Rückkehr von Emotion. Melodie, Wiedererkennbarkeit und popmusikalische Referenzen werden inzwischen wieder vermehrt als bewusstes ästhetisches System und nicht als Makel in der Anonymisierung des Tracks verstanden. Zugegebener Maßen eine dringend notwendige Rückbesinnung, war doch Musik immer dann am besten, wenn es eben nicht um die Mathematik des Clicks ging, sondern einfach um: Gefühl! An dieser Schnittstelle war vor eineinhalb Jahren bereits das Soda Inc.-Debütalbum "Full Moon" einer der wichtigsten Kristallisationspunkte. Mit intensiven Hymnen wie dem Titelsong oder "Flight SU 118" hatten Babak Shayan und Jon Silva die bildgewaltigste und deepste Vision dessen abgeliefert, was dub-bezogener Techhouse mit unseren Herzen und Seelen anrichten kann. Ein guter Ausgangspunkt, um nun im Frühsommer 2006 das Rad noch ein bisschen weiter zu drehen. "Inner Vision" versucht in diesem Sinne eine neue Balance zwischen emotionaler Clubmusik, karibischem Dub, orientalischer Tradition und einer ganzen Menge Pop herzustellen. Mit insgesamt 23 Tracks auf CD gleicht "Inner Vision" einem Opus Magnum, auf dem jeder sein persönliches Lieblingslied finden kann – sei es nun die Melancholie des dezent acidgetränkten mentalen Techhouse des Titeltracks, "Before Vic" oder "Pegasus", das charmante Kim Wilde-Zitat bei "Night Fever" oder die von der kanadischen Sängerin Erica Blanchard kongenial interpretierte Jennifer Paige-Hommage "Everything You Do", üppige Streicher- und Tabla-Arrangements des zusammen mit der indischen Kultgruppe TablaSonic eingefangenen "Sunshine" oder die zusammen mit UB 40s legendären Trixx Anthony an den Vocals präsentierte, überaus entspannte Dubreggae-Coverversion des Inner City-Smashhits "Big Fun". So oder so: Dieser Sommer wird Soda Inc. gehören!

Mittwoch, 1. August 2007

Terry Lee Brown Junior - Karambolage

Seit mehr als einem Jahrzehnt zählt Terry Lee Brown Junior zur Elite internationaler House-Produzenten. Er stand als Pionier stets an vorderster Front bei der Weiterentwicklung des Tech-House und gab diesem Genre essentielle Impulse. Sowohl in den USA als auch im UK konnte er mit seinen beiden ersten Alben auf Anhieb beachtliche Erfolge feiern und die Medien zeigten sich nicht wenig erstaunt als sie herausfanden, dass Mr. Brown eigentlich aus Deutschland stammt. Jahre und unzählige Releases später ist Terry Lee Brown Junior einer der meistgeschätzten Houseartist, stets umtriebig, immer innovativ ruht er sich keineswegs auf seinen bisherigen Lorbeeren aus – definitiv ein Ergebnis der Liebe und Leidenschaft, die er in seine Musik investiert. Seine Alben und Mix-CDs, speziell „Terry´s Café“, haben gezeigt, dass House Music nicht nur auf den Dancefloors dieser Welt sondern auch in einem behaglichen Stuhl funktionieren kann.

[Quelle: daredo music]

Gui Boratto - It´s Majik

Der Brasilianer Gui Boratto begann seine Karriere eigentlich im Werbesektor. Das Multitalent – Architekt, Musiker, Komponist and Produzent – veröffentlichte verschiedenste Werke auf unzähligen nationalen und internationalen Labels wie EMI, Virgin, Irma, BMG, Edel, Vidisco, ZYX, um nur einige zu nennen. Gui Boratto ist jener Typ Künstler, der immer umtriebig ist, stets kreiert, stets voranschreitet. So gründete er auch zusammen mit seinem Partner und Bruder Tchorta sein eigenes Imprint Megamusic. Während der letzten Jahre entwickelte sich Gui zu einem High Profile Artist mit Releases auf u.a. Harthouse, Circle, Kompakt, Audiomatique und regelmäßigen Appereances in den Playlists von Artits wie Michael Mayer, Tiefschwarz, Steve Bug, Phonique, Martin Landsky, Hernan Cattaneo und vielen anderen. Nach seiner letzten EP auf Kompakt kommt Gui Boratto schon mit der nächsten Bombe zurück – diesmal wieder auf Plastic City.

[Quelle: daredo music]

The Timewriter - Room of a Million Rainbows

Zeitlose, magisch glitzernde Musik voll von Gefühl, Seele und einer Schönheit jenseits der Klischees sind zum unverwechselbaren Markenzeichen von Jean F. Cochois a.k.a. The Timewriter geworden, möglicherweise einer der differenziertesten Produzenten Deutschlands. Mit seinem vierten, im Jahre 2005 erschienenen Album "Paintbox" bemalte er die Leinwand der Imagination mit den leuchtendsten Soundlandschaften, in dem er auf eine bemerkenswerte Pallette von erstaunlichen Sounds und Techniken zurückgriff. Nach zeitlosen Album-Klassikern wie " Jigsaw Pieces" und "Diary of a Lonely Sailor", erschuf er mit dem Nachfolger "Paintbox" ein weiteres Meisterwerk. Wie schon seine früheren Alben, wird sich auch dieses einen Stammplatz in den Herzen der begeisterten Fans erobert haben. In dem man nun ein neues Edit und einen Remix des Songs "Room of A Million Rainbows" herausbringt - letzterer wurde vom Athener Produzenten Mikael Delta erträumt - , offeriert Plastic City sowohl Fans als auch zukünftigen Anhängern eine weitere Facette direkt aus der "Paintbox", dem vielleicht clubbigsten und energetischsten Album des Timewriters, sowie ein wunderschönes, bisher unreleastes Stück namens "Brooklyn", das mit seinen treibenden und erhebenden Harmonien Gänsehaut und Glücksgefühle hervorruft.

[Quelle: daredo music]

Soda Inc. - Night Fever (Remixes)

Soda Inc. are Babak Shayan and Jon Silva - worldwide travelling DJs, producers and live performers – always in the centre of electronic music. They are label heads of Shayan Music and Pesto and according to German “Groove” magazine one of the pioneers in the “neo trance” genre. On their latest longplayer they present a mix of genres from deep-house, acid, tech-house to trance - all being melted with musical influences and personal preferences of the two producers. “night fever” – a cover from Kim Wilde’s “keep me hanging” is the focus of this remix-release which is already announcing spring 2007! G-Pal aka George Pallikaris’ remix is closely related to the early morning dance floor - club-minded tribal, techy and progressive. Flanger effected vocals are embedded in wide atmospheric sounds and the fat chords are doin the rest for heating up the environment. Remix-Pro Morgan Page’s take on „night fever“ is a magnificent piece of crossing borders between genres as techno, house and Trance. Vocal cuts, beautiful melodics and harmonics are combined with energetic percussion and superb arrangement. Sun is rising wherever you play this track! The third remix is coming from Roberto Bardini: Deep tech-house groove. Tiny chords play with reversed reverb. The background is filled with artful effects and expressions. Minimal – technospheric - Attraction for moving people!

Dienstag, 31. Juli 2007

The Timewriter - Resensed Part One

Zeit, Geschichte umzuschreiben: Die Houselegende Jean F. Cochois, möglicherweise einer der gefragtesten House-Artists, die die deutsche Szene in den letzten zehn Jahren hervorgebracht hat, hinterließ mit seinen vier absolut beeindruckenden Longplayern, Letters from the Jester, Jigsaw Pieces, Diary of A Lonely Sailor und Paintbox, releast zwischen 1995 und 2006, seine Spuren. Alle vier Alben zeichnet eine ganz besondere Qualität aus, denn ihre Tracks sind von solch delikater, ehrlicher Schönheit, daß sie zu Tränen rühren. Songs, die nie in Vergessenheit geraten werden, da sie mit ihrer zeitlosen Spiritualität zu Klassikern des Genres wurden. Um seine besten Werke in einem neuen Kontext zu präsentieren und um einige seiner feinsten Momente zum wiederholten Male heraufzubeschwören, holt Plastic City ein paar der genialsten Streiche des Timewriters zurück ins kollektive Gedächtnis, in dem er gefeierte Produzenten und Newcomer um einen Midas-Retouch der zugegebenermaßen bereits vollkommenen Meisterwerke bat. Das Resultat, ein erste Folge von Remixen, die auf dem traditionellen Timewriter-Hafen Plastic City releast werden, ist mindestens genauso faszinierend wie die acht Originale und spricht sowohl Diehard-Timewriter-Fans an als auch jene, die den Sound neu für sich entdecken. Mit großer Feinfühligkeit und viel Freude am Schaffen rekonstruiert ein Haufen von Topclass-Produzenten aus allen Ecken der Erde die Highlights der vier Alben des Timewriters. Das Spektrum reicht vom atemberaubenden “Here Comes The Sun”, einer der Höhepunkte des zweiten Albums “Jigsaw Pieces”, bis zum wahnsinnig schönen “Paintbox”-Track “Room of A Million Rainbows”, der erst vor kurzem als Singleauskopplung veröffentlicht und vom Athener Produzenten Mikael Delta geremixt wurde. Bearbeitet wurden die Tracks unter anderem von Philadelphia’s Finest King Britt, dem außergewöhnlichen deutschen Houseproduzenten Ian Pooley, einem der Ikonen der hiesigen Szene, und aufregenden neuen Talenten wie Jesse Somfay and Dave Spoon, dessen Remix des spritzigen “Reachin’ Out” gleichermaßen Herz und Seele berührt, sowie von JFC´s langjährigen Labelpartner und Freund Terry Lee Brown Junior. Die Remixer, vereint durch einen Herzensinstinkt, der sie dazu bringt, mit großer Sensitivität die Essenz der einzelnen Tracks einzufangen und in einem neuen und zeitgegenwärtigen Kontext wiederzugeben, verleihen dem bereits vollkommenen Sound weitere Facetten: Resensed Part One.

Forteba - Space Between Us

Forteba stammt aus Vac in Ungarn, wo er bereits im zarten Alter von achtzehn Jahren mit dem begann, was schnell zum wichtigsten Thema in seinem Leben wurde: Musikproduktion. Seine ersten Werke siedelten sich im Bereich Breakbeat und Chill-Out an. Sein Repertoire wuchs schnell und nach einigen gelungenen Experimenten fand er, inspiriert von deutschen Deephouse-Produzenten, seine Passion in geradlinig angelegten Rhythmen und Arrangements, die von seiner ursprünglichen Stilvielfalt profitierten, weil er dubbige Elemente und Stimmungen hervorragend in die klaren und definierten Beatstrukturen einzubetten wusste. Gemeinsam mit Gábor Pasztoriális produzierte er in seinem Heimatland unter dem Pseudonym „The Garage“ einige erfolgreiche Stücke, die von dortigen Underground-Labels veröffentlicht wurden. In dieser Periode baute sich Krisztian sein eigenes Studio auf. In Konsequenz dessen rief er mit einem befreundeten Musiker eine Loungeband ins Leben, mit der er die folgenden Jahre durch die Schweiz tourte. Den noch freien Platz im Boot besetzte er mit Zoltán Nagy von From P60, der fortan für die Abmischung zuständig war und durch sein Knowhow den Level der Produktionen nochmals ein Stück höher schraubte, wovon sich die begeisterte Zuhörerschaft überzeugen konnte, als Krisztian seine Debut-Single bei Plastic City herausbrachte. Nun sind wir bei seinem ersten Longplayer angelangt, der House in allen denkbaren Facetten interpretiert und weiterentwickelt. Forteba kratzt nicht an der Oberfläche, sondern taucht sofort tief in die Gefühlswelt des Zuhörers ein und fasziniert mit seinen stets warmen, abwechslungsreichen und exzellent produzierten Tracks. Von den unendlichen Weiten eines Tauchgangs mit geschlossenen Augen („Fortune in your hand“) über soulige, minimale Shaker („Ain’t nothin“) bis zu treibenden, deepen Floorburnern („Something New“) hat sein erstes Album alles zu bieten, was den Alltag vergessen oder den Urlaub noch mehr genießen lässt, sobald man auf „Play“ drückt. Die Anordnung der Tracks ist durchdacht – man vergisst leicht die Zeit…gleich noch mal „Play“. Weit, tief und atemberaubend schön – Forteba ist bereits weitaus mehr als ein Geheimtipp!


[Quelle: daredo music]

Terry Lee Brown Junior - Karambolage

Man kann einfach nicht über House Music und ganz besonders über Tech-House sprechen, ohne Terry Lee Brown Junior zu erwähnen. Terry ist seit über 10 Jahren aktiv – unglaublich lange für einen Artist aus dem Electronic Music Bereich. Und er hat jedes Jahr genutzt, um an seinem Sound zu feilen, seine Arrangements und seinen ganz persönlichen Flavour zu entwickeln. Wenn man sein neues Album hört, dann kann man jeden einzelnen Herzschlag fühlen, jeden Gedanken, den er in seine Arbeit investiert hat. Terry Lee Brown Junior ist nicht einer jener Produzenten, die einfach einen Beat an den anderen fügen. Er ist vielmehr einer jener Artists, die ihr Herz dem Publikum öffnen, all ihre Leidenschaft und Liebe in ihre Kompositionen legen. Sicherlich nicht der einfachste Weg, aber spätestens beim Hören weiß man, dass es die Mühe wert ist. Bei all der Leidenschaft, die Terry in seine Musik legt, verwundert es kaum, dass er seit Jahren zur internationalen House-Elite gezählt wird. Wie kein anderer hat er das Subgenre Tech-House konsequent weiterentwickelt. In den USA und UK sorgten seine ersten drei Alben für Aufsehen in der Presse, die erst einmal feststellen musste, dass es sich bei Terry tatsächlich um einen Deutschen handelt. Heute ist Terry Lee Brown Junior einer der angesagtesten House Artists. Nach langer Albumpause ist es nun nach 6 Jahren soweit, sein neues Album vorzustellen: „Karambolage“. Bei einem Künstler wie Terry Lee Brown Junior liegen die Erwartungen natürlich hoch, aber er hat kein Problem, diese zu erfüllen. Auf „Karambolage“ beweist Terry einmal mehr, dass er das Geschick und Talent hat, die unterschiedlichen und spannenden Einflüsse zeitgenössischer House Music zu kombinieren. So verleiht er seinen Tracks die verschiedensten Gesichter – von dubbig über clubbig bis progressive – verliert aber niemals den emotionalen Aspekt seiner Musik aus den Augen und verpasst den Tracks die typische Handschrift des Terry Lee Brown Junior. „Karambolage“ ist alles, was man sich von einem House Album dieser Tage erwartet – wegweisende Produktionen von einem der talentiertesten Produzenten der Szene. Terry Lee Brown Junior beweist, dass Dance Music noch immer das innovativste und aufregendste Genre ist! Einen kleinen Vorgeschmack auf das neue Album kann man bekommen, wenn man sich "The Edit" anhört oder downloaded. "The Edit" ist wie eine Zusammenfassung mit vielen Elementen aus dem Albums in 7 Minuten.

[Quelle: daredo music]

Donnerstag, 19. Juli 2007

The Timewriter - Handsome Machine

Sein aktuelles Album „Soulstickers“ eroberte mit Höchstgeschwindigkeit die Spitze der internationalen House-Charts. Jetzt präsentiert der Gentleman mit der ersten Singleauskopplung „Handsome Machine“ einen großartigen Clubtrack und gleichermaßen eine atmosphärische Umgebung zum Loslassen. Jean F. Cochois aka The Timewriter schlägt mit diesem Release ein weiteres genussvolles Kapitel seiner Produktionskunst auf.

[Quelle: Humpty Records]

Imagination Of The Shape, mixed by Eddie Richards


Eine neue Ära ist herangebrochen, eine Ära, in die Masse der Körperlichkeit sich aufzulösen beginnt, sich in einer aus nichts anderem als Nullen und Einsen bestehenden Matrix materialisierend; eine Ära, in der Information die Beschränkung auf mechanische Strukturen überwindet; eine Ära, in der das Etherische das Körperliche ersetzt. Es ist ein Zeitalter, in dem die Dinge durch die Mittel der Imagination Form annehmen, ohne Form zu besitzen. Ein Wandel, der von den futuristisch denkenden Machern der Plastic City, einer Stadt, die weder aus Stein noch aus Plastic gebaut ist wie der Name vermuten lässt, befürwortet wird. Die Stadt: Ein bis heute ungelöstes Rätsel, ihre unzähligen Einwohner und ihre Position nicht ermittelbar, da sie sich, konstant neue Formen annehmend und permanent mutierend, immerzu verändert und verformt. Eine Stadt, deren Fundament sich auf Ideen aufbaut, die für jene, die immer noch in einer Ära der Massenvernichtungswaffen und Betrug leben, schwer nachzuvollziehen sind. Für jene, die es vermögen, die Zeichen der Zeit zu lesen, die Gründer von Plastic City, ist der Anbruch eines neuen Zeitalters offensichtlich: es ist die "Imagination of The Shape".Es ist sehr wahrscheinlich, dass die Menschen mit zunehmender Bewusstwerdung das Geheimnis der Plastic City verstehen werden: Die Gestalt der City wandelt sich, weil sie wahrscheinlich aus Ideen besteht, die permanent verschiedene Formen annehmen.


In dem man "Evil" Eddie Richards, unangefochtener Begründer der Vergangenheit und verspielter Beatbesorger des Hier und Jetzt, der in die zeitlose Zukunft zu reisen vermag, das aktuelle Labelspektrum mixen lässt - eine eklektische Soundkonglomeration, die nicht erfasst oder erklärt werden kann, weil diese Housemusik die Gesetze der Mode und der Kategorisierung ausser Kraft setzt - bleibt Plastic City seinen eigenen Vorgaben treu: Etwas Neues von Relevanz zuzulassen.

Fans des seelenvollen Weitsprektrumhouses rasten aus, wenn sie durch eine Ansammlung von deepen und geschmackvollen Tracks getragen werden, die sogar jene erstaunen werden, die, wie "Evil" Eddie Richards, seit der ersten Stunde dabei sind und die im letzten Jahrtausend mit eigenen Augen der Verwandlung der (Club-)Welt durch Acidhouse, das die Herzen und Köpfe unwiderruflich transformierte, miterlebt haben. Sein meisterhafter Mix hebt Dich an, nimmt dich in wahrer Plastic-City-Manier mit auf die Reise aus der Vergangenheit in die Zukunft, ohne groß in der Gegenwart zu verweilen, und hebt die Stimmung auf eine unglaublich imaginative Weise. Plastic City: Seine Zukunft ist seine Vergangenheit und Gegenwart, seine Gegenwart seine Zukunft.

[Quelle: Humpty Records]

Dienstag, 17. Juli 2007

Soulstickers - The Timewriter














Hinter The Timewriter, der bereits vor 10 Jahren in die erste Liga der Musikschaffenden aufgestiegen ist, steckt J. F. Cochois. Seither hat er seine Produktionen und seinen Stil immer weiter entwickelt und derart fein geschliffen, dass Presse, Medien und seine Zuhörer sich darin einig sind, dass er mehr als der Meister seiner Klasse ist: Weltweit als DJ an den Plattentellern der berühmtesten Clubs und Events, Resident im Cocoon Club, Remixe für Mike Oldfield, Faithless, Yello, Boy George, Rammstein, um nur einige zu nennen-alles schon geschafft? Er empfindet das anders und präsentiert sein nun mehr 5. Album "Soulstickers". Und tatsächlich heften sich all seine Songs unweigerlich an Herz und Seele, denn genau da sind sie auch entstanden.

Der erste Track setzt die Uhren zurück und im Folgenden kreiert The Timewriter intensive emotionale Songs, die mit ihrer Ausdrucksstärke und Leidenschaft sowohl Club als auch das Wohnzimmer in ein musikalisches Schlaraffenland verwandeln. SOULSTICKERS folgt seiner Tradition, die einzelnen Titel und Zwischenstücke ineinander zu stricken und einem Gesamtkonzept zu Grunde zu legen. Die komplette "Geschichte" bezieht den Zuhörer mit ein und schnell fühlt man sich als wäre man Teil eines emotionsgefüllten Märchens. Wenn man einen Blick auf die Titel der Tracks wirft, bekommt man bereits eine Vorstellung, worum es The Timewriter in diesem Album geht: "Is This Lif", "Cycling on a Train of Thoughts", "Euphoria Days" oder "Sunshine in the backyard" beschreiben Geschichten, die die Seele schreibt - eben "Soulstickers"

Es ist seine ganz eigene Mischung aus Tech-und Deephouse , Soul und Ambient, die zum Austausch von Energie einlädt. Der Timewriter hat den Gipfel schon lange erklommen und übertrifft sein eigenes Genie ein weiters Mal - traumhaft schön!

Soulstickers bei Amazon

Website von The Timewriter